Beim Jugend-Länderpokal Baseball 2026 in Freising, Bayern, hatte sich die Auswahl aus Baden-Württemberg einiges vorgenommen. Das klar formulierte Ziel: der Einzug ins Halbfinale. Am Ende musste sich das Team nach einem schwierigen Turnierverlauf mit dem fünften Platz begnügen.
Nervöser Auftakt gegen starke Südwest-Auswahl
Zum Auftakt des Turniers wartete mit der Auswahl aus Südwest gleich ein starker Gegner. Die Mannschaft aus Baden-Württemberg fand allerdings nur schwer in die Partie. Nervosität prägte das Spiel von Beginn an, hinzu kamen einige Fehler in der Defensive.
Auch auf dem Mound fehlte an diesem Tag die nötige Konstanz. Zu wenige geworfene Strikes sorgten dafür, dass die Südwest-Auswahl immer wieder zu Chancen kam und diese konsequent nutzte.
So musste Baden-Württemberg im ersten Turnierspiel eine Niederlage hinnehmen – ein Auftakt, der die Ausgangslage für die weiteren Spiele deutlich erschwerte.
Nur ein hoher Sieg hätte gereicht
Im zweiten Spiel ging es bereits um den Einzug ins Halbfinale. Die Ausgangssituation war dabei denkbar ungünstig: Niedersachsen hatte etwas überraschend gegen die Auswahl aus Südwest gewonnen. Damit war klar, dass Baden-Württemberg nicht nur gewinnen, sondern einen hohen Sieg einfahren musste, um noch den Sprung unter die besten vier Mannschaften zu schaffen.
Die Mannschaft zeigte sich kämpferisch und entwickelte sich eine spannende Begegnung. Allerdings war das Spiel erneut von zu vielen Fehlern geprägt. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch.
Am Ende fehlte nur wenig. Baden-Württemberg unterlag denkbar knapp mit 12:13 und verpasste damit den Einzug ins Halbfinale.
Die Enttäuschung war entsprechend groß: Das selbst gesteckte Ziel war nicht mehr zu erreichen. Statt um den Finaleinzug ging es am nächsten Tag nur noch um Platz fünf.
Befreiungsschlag im letzten Spiel
Im Spiel um Platz fünf schien dann endlich der Knoten zu platzen. Gegen die Auswahl aus Schleswig-Holstein und Hamburg zeigte die Mannschaft ihre bislang beste Leistung des Turniers.
Von Beginn an trat das Team deutlich selbstbewusster auf, fand offensiv zu seinem Spiel und konnte auch in der Defensive etwas mehr Stabilität zeigen. Mit 15:9 setzte sich Baden-Württemberg letztlich verdient durch und sicherte sich damit den fünften Platz.